Einweihung des Hauses der Vereine in Merkers
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Aus der Ansprache von Manfred Grob anlässlich der Einweihung des Hauses der Vereine "Alte Schule" in Merkers am 10.08.2019:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Sie herzlich willkommen heißen zur Eröffnung des Hauses der Vereine hier in Merkers. Und gleich zu Beginn möchte ich Ihnen die besten Grüße vom Bürgermeister Ingo Jendrusiak ausrichten, den ich heute urlaubsbedingt vertreten darf.

Die Alte Schule wird künftig den Vereinen eine neue Heimstatt sein. Dies zu erreichen, war ein ordentliches Stück Arbeit, an dem viele mitgewirkt haben.

Zunächst einmal ist dieses Projekt die erste konkrete Maßnahme, die im Zuge der „Dorferneuerung Merkers“ verwirklicht werden konnte. Durch den für Viele schmerzlichen Abriss des Kulturhauses und die Errichtung eines Einkaufsmarktes an selber Stelle, war klar, dass etwas passieren musste. In Merkers sollte für verschiedene Vereine ein neues Domizil zur Verfügung stehen.

Die leerstehende „Alte Schule“ bot sich an. Erste Besprechungen und Planungen im Frühjahr 2016 ergaben, dass Räumlichkeiten für die Allgemeinheit, für den Heimatverein und für die Angler geschaffen werden sollten. Als ebenso wünschenswert wurde die Wiedereinrichtung der Bibiliothek angesehen.

Der Dorferneuerungsbeirat war von Beginn an in die Planungen einbezogen. An dieser Stelle sei insbesondere Herrn Harald Rasche gedankt, der viel Zeit und Mühe investiert hat, um eine Vermessung des Bestandsgebäudes durchzuführen.

Der Umfang der geplanten Umbauten machten die Beteiligung von fünf Fachplanern erforderlich: Statik, Architektur, Heizung-Lüftung-Sanitär, Elektro und ein Sachverständiger für Brandschutz. Doch damit nicht genug: Insgesamt 19 Gewerke waren für den Innenausbau und die Außenanlagen erforderlich.

Die ersten Ausschreibungen erfolgten im Juni 2017 (für Rohbau, Dachdecker, Fenster, Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektroinstallationen). Ab November 2017 wurde gebaut.

Jeder, der schon einmal selbst daheim gebaut hat oder als Bauherr aufgetreten ist, weiß, dass man vor Überraschungen nicht gefeit ist. Eine Verzögerung hier, eine Kostenerhöhung da begleiten sehr oft bauliche Maßnahmen. Das war auch bei der Alten Schule der Fall. Somit konnte das ursprünglich vorgesehene Bauende für September 2018 nicht gehalten werden. Etwas teurer wurde es auch. Statt der ursprünglich kalkulierten Kosten von 955 Tausend Euro ist man schließlich bei 1,15 Millionen Euro gelandet, was eine Steigerung um 20 Prozent bedeutet.

Doch nun ist es soweit, die Alte Schule kann ihre Türen für die ortsansässigen Vereine sowie für Veranstaltungen öffnen, auch wenn die Bibliothek noch nicht ganz fertig eingeräumt ist – was aber sicherlich bald passiert. Nun liegt es an Ihnen, liebe Einwohner von Merkers, die Alte Schule für ein buntes Vereinsleben hier in guter Nachbarschaft zur Kirche zu nutzen. So hoffe ich auch, dass insbesondere die Jugend von Merkers an dieser Stelle attraktive Möglichkeiten der Entfaltung finden wird.

Zum Abschluss möchte ich noch betonen, dass das Dorferneuerungsprogramm weiter geht. So hoffe ich auch in Zukunft auf eine gute und fruchtbringende Zusammenarbeit mit dem Dorferneuerungsbeirat, dem Ortsteilrat und natürlich mit dem Ortsteilbürgermeister Heiko Dreißigacker, denen ich meinen Dank und meine Anerkennung für das bisher Erreichte aussprechen möchte. Das gilt auch für die Gemeindeverwaltung – hier nenne ich Frau Witzel, Frau Happ und Frau Steffens – denen ebenso für Ihre Arbeit gedankt sei.

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